Aktuelles

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DIGIONAL am Tag der offenen Tür der Universität Passau

Digitalisierung, vernetzte Gesellschaft und (Internet)Kulturen - unter diesem Motto stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 9. Juni 2018 an der Universität Passau ihre Forschungsprojekte vor, darunter auch das Projekt DIGIONAL. 

Von links: Vizepräsident Prof. Dr. Harry Haupt, Prof. Dr. Jan H. Schumann, Kanzler Dr. Achim Dilling, Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth, Prof. Dr. Dirk Totzek, Dekan Prof. Dr. Franz Lehner, Dr. Stefan Mang
Von links: Vizepräsident Prof. Dr. Harry Haupt, Prof. Dr. Jan H. Schumann, Kanzler Dr. Achim Dilling, Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth, Prof. Dr. Dirk Totzek, Dekan Prof. Dr. Franz Lehner, Dr. Stefan Mang

Ziel des von der EU geförderten Projekts ist die Stärkung des regionalen Handels durch eine an die Bedürfnisse stationärer Händler angepasste Digitalisierung. Wie das in der Praxis aussieht, konnten die Besucher selber erleben: mit der Unterstützung zweier Kooperationspartner durften alle Interessenten Prospekte und Werbeplakate mit einer Eye-Tracking-Brille begutachten. Die Teilnehmer bekamen anfangs Aufgaben, die sie in einem kurzen Zeitraum lösen sollten. Heatmaps veranschaulichten im Nachgang u.a. in welcher Reihenfolge und wie schnell unterschiedliche Bilder und Texte wahrgenommen wurden.

Mit einem „Shimmer“ Sensor konnte u.a. auch der Puls der Probanden in den unterschiedlichen Phasen der Aufgabenstellung und -lösung erhoben werden.  Interessant war für die Testpersonen auch die Möglichkeit mittels einer Gesichtserkennungssoftware Emotionen zu analysieren.

Was hier auf spielerische Art und Weise getestet wurde, wird in der Forschung u.a. in der Webseitenanalyse, in der Analyse von Werbematerialien und -kampagnen und vielem mehr eingesetzt.

Im Rahmen des Tages der offenen Tür haben zahlreiche Besucher und Probanden  Interesse am Projekt gezeigt und weitere Kooperationspartner konnten gewonnen werden.

 

 

Pressemitteilung zur Übergabe des Förderbescheids

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Pressemitteilung Nr. 063 vom 23.02.2018 :

Über 12,5 Millionen Euro Fördergelder: Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler übergibt Bescheide aus EU-Strukturfonds an Einrichtungen in Aschaffenburg, Bayreuth, Coburg, Deggendorf, Hof, Ingolstadt, Passau und Würzburg

Von links: Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Dr. Stefan Mang, Prof. Dr. Jan Schumann (beide Universität Passau) und Helmut Potje, Referent für EU-Wissenschaftsangelegenheiten am KM. Foto: Steffen Leiprecht
Von links: Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, Dr. Stefan Mang, Prof. Dr. Jan Schumann (beide Universität Passau) und Helmut Potje, Referent für EU-Wissenschaftsangelegenheiten am Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.
Foto: Steffen Leiprecht

„Bayerns Hochschulen überzeugen europaweit durch zukunftsweisende Projekte im Wissens- und Technologietransfer“

MÜNCHEN. „Die Universitäten und Hochschulen in Bayern sind starke Innovationsmotoren für die Regionen und leistungsfähige Partner für die Unternehmen vor Ort. Das zeigt sich an den über 12,5 Millionen Euro Fördergeldern, die sie für ihre zukunftsweisenden Projekte im Bereich des Wissens- und Technologietransfers von der EU erhalten. Ihre Vorhaben konnten europaweit überzeugen!“, betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler heute im Rahmen eines Festakts in München. Dort übergab er Förderbescheide der EU-Strukturfonds an die Hochschulen in Aschaffenburg, Coburg, Deggendorf, Hof, Ingolstadt sowie an die Universitäten in Bayreuth, Passau und Würzburg. Die Vorhaben der Hochschulen werden durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bzw. den Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Ihre Themen reichen von der Energiespeicherung über Produktentwicklung bis zur Digitalisierung.

Als wichtigen und wertvollen Beitrag zur Stärkung der mittelständischen Wirtschaft bezeichnete der Staatssekretär den Wissens- und Technologietransfer durch die Hochschulen und Universitäten: „Ihre Innovationskraft ist ein großer Standortvorteil für die Region! Denn die Unternehmen erhalten Zugang zu Forschungsergebnissen und können dieses Potenzial für sich nutzen. So können gerade kleine und mittlere Unternehmen von Forschung und Entwicklung profitieren“, erklärte Staatssekretär Sibler. Das sichere ihre Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze vor Ort.

Insgesamt rund 90 Millionen Euro Förderung

Mit der Übergabe der jüngsten Förderbescheide, bei der noch einmal etwa 12,6 Millionen Euro vergeben werden, ist das Antragsverfahren im Hochschulbereich für die aktuelle Förderperiode abgeschlossen. Von einer „bayerischen Erfolgsgeschichte“ sprach Staatssekretär Sibler in Bezug auf das Engagement der beteiligten Forschungseinrichtungen im Freistaat: „Zwischen 2014 und 2020 fließen insgesamt rund 90,3 Millionen Euro aus Strukturfonds-Mitteln nach Bayern. Das verdeutlicht die hervorragende Projektarbeit unserer Universitäten und Hochschulen!“ Staatssekretär Sibler dankte den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für ihren außergewöhnlichen Einsatz.

Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft im Zentrum

Mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) können Projekte gefördert werden, die die Hochschulen gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in der Region realisieren. Über den Europäischen Sozialfonds (ESF) werden Fördermittel für Bildungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen vergeben, um die Beschäftigungschancen der Menschen in Europa zu verbessern. Im Mittelpunkt der Initiative im Hochschulbereich steht die verbesserte Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.

(Kathrin Gallitz, Stellv. Pressesprecherin)